Ballkultur
Es ist wieder soweit: "Gesprächsreihe »Weißt du noch damals...!?« – Unsere Fußball-Legenden erinnern sich"
Geschrieben von: Michael Schneider   
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 10:56 Uhr

Es ist wieder soweit: Die Deutsche Akademie für Fußballkultur lädt diesen Donnerstag (18. Februar) um 19:30 Uhr erneut zur Gesprächsreihe "Weißt du noch damals..." in den Südpunkt. Thema: "Die Noris und ihr Glubb!", Eintritt ist wie immer frei!

Geladene Gäste: Gerd Schmelzer, Steff Reisch und Alexander Stephan. Moderation Matthias Zeck

 

Wenn’s um die Frage geht, was die Noris im Innersten zusammenhält, liegt eine Vermutung nahe: Kaum etwas schafft mehr Verbindungen unter den Milieus und Schichten der Stadtbewohner, kaum etwas sichert besser die Identifikation der Bürger mit ihrem städtischen Umfeld als eben das beständige Hoffen, Bangen und Zittern mit dem 1. FC Nürnberg. »Meine Stadt – mein Verein!« schallt das Treuebekenntnis regelmäßig von den Stadionrängen: Der ‚Glubb’ mit seiner bewegten Geschichte ist fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses der Noris, er ist eines der großen Wahrzeichen der Stadt und im Zweifelsfall ist er wenigstens der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Jung und Alt, Arm und Reich, Alteingesessene und Zugezogene einigen können.

Wie aber kann das gerade dem Fußball und speziell dem 1. FCN gelingen: Wie kann aus der Liebe zum Verein am Ende so etwas wie Heimat werden? Auf der Suche nach Antworten mit von der Partie: FCN-Urgestein Steff Reisch, der ehemalige Club-Präsident Gerd Schmelzer und der zweite Torwart des 1. FCN, ein echter Franke,  Alexander Stephan.

 
Warum Oenning gehen sollte - Ein Kommentar
Geschrieben von: Florian Zenger   
Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 11:50 Uhr

16 Spieltage lang war es ruhig in Nürnberg, gespenstisch ruhig für einen Verein, der bis zur Mitte des Jahrzehnts noch als ein Symbol für Unruhe und Schnellschüsse durch die Medienlandschaft geisterte. Doch dann, nachdem 65 Minuten gegen den HSV gespielt waren, brach es hervor, erstmals: „Oenning raus!“ Eine halbe Minute vorher hatte Oenning den von den Fans geliebten Marek Mintal ausgewechselt, den von Fans ungeliebten Angelos Charisteas eingewechselt und den ebenso ungeliebten Christian Eigler auf dem Feld gelassen. Eine Viertelminute vorher hatte Tunay Torun das 3:0 für den HSV erzielt, den dritten Gegentreffer binnen zwanzig Minuten.

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Kommentar: Gut für den Glubb?
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 14:53 Uhr

Martin Bader beantwortete dieser Tage die Frage eines Journalisten, ob für ihn ein Rücktritt von seinen Ämtern beim 1. FC Nürnberg denkbar wäre, dass er sich selbst einen Rücktritt erst dann vorstellen könne, wenn er das Gefühl habe, dass er den Verein nicht mehr weiter bringen könne. Dies wirft natürlich die Frage auf, warum Bader dann immer noch im Amt ist. Beim Glubb ist man es ja leider gewohnt, dass eher Chaos denn eitel Sonnenschein herrscht, jedoch verleitet die augenblickliche Situation dazu, sich größte Sorgen um den Verein zu machen.

 

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Persönlicher Einwurf: Alles wie immer
Geschrieben von: Stefan Wagner   
Montag, den 07. Dezember 2009 um 08:16 Uhr

Wieder einmal ging ein Spiel verloren. Nicht unglücklich, nicht um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen. Nein, desaströser kann eine Mannschaft nicht mehr auftreten. Wieder einmal steht der 1. FC. Nürnberg auf einem Abstiegsplatz und diesen wird er auch nicht mehr verlassen. Die Gründe liegen dieses Mal klar auf der Hand: Eine völlig überforderte Mannschaft, die von einem Trainer geführt wird, der anscheinend glaubt, er spielt ein virtuelles Bundesliga-Managerspiel auf einer Spielkonsole.

 

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»Zu Gast bei Freunden? - Erinnerungen von liebgewonnen Fußball-Migranten«
Geschrieben von: Michael Schneider   
Montag, den 03. August 2009 um 09:28 Uhr

Sie wurden als "Gastarbeiter" und "Legionäre" begrüßt, spielten sich dann aber schnell in die Herzen des fränkischen Publikums: der slowakische Mittelfeldmann Marek Mintal und der Manager der SpVgg Greuther Fürth, der Marokkaner Rachid Azzouzi.

Sie berichten über ihre (ersten) Schritte jenseits des Stadionrasens in Franken. Auf welche Hindernisse trafen sie? Wie war das Verhältnis zu Mitspielern, Funktionären, Trainern und dem berühmt-berüchtigten Umfeld zwischen Lebkuchen und Bratwürsten? Hans Böller, Sportchef der Nürnberger Nachrichten, befragt die beiden Fußball-Legenden nach den - teils verschlungenen Pfaden - die sie bis in das Frankenland führten und ob sie sich an Pegnitz und Rednitz zu Gast bei Freunden fühlen.


Donnerstag, 06.08.09, 19.30 Uhr, südpunkt (Pillenreuther Str. 147, Nürnberg), mehr Infos: www.fussball-kultur.org

 
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