| Blick nach vorne! FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0) |
| Geschrieben von: Andreas Fröber |
| Dienstag, den 19. Januar 2010 um 12:11 Uhr |
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Besonders die beiden Neuzugänge aus München konnten zeigen, dass sie wirkliche Verstärkungen werden können. Konnte man das bei Andreas Ottl, der seinen Job im defensiven Mittelfeld souverän erledigte, noch erwarten, so war es beim zweiten neuen, Breno, doch eher überraschend. Der in Brasilien als Wundertalent verschriene Breno konnte sich in München bis jetzt nicht durchsetzen und wirkte bei seinen bisherigen Auftritten im Dress der Bayern doch eher unglücklich. Umso erstaunlicher war es, mit welcher Souveränität er am Sonntag seine Aufgabe erledigte. Lediglich in der Spieleröffnung wurden leichte Schwächen offenbart, jedoch muss auch berücksichtigt werden, dass die Integration in die Mannschaft nach 3 Wochen sicher noch nicht abgeschlossen sein kann.
Umso ärgerlicher war es, dass die Schalker mit ihrer einzigen Großchance im Spiel den siegbringenden Treffer erzielen konnten. Zwei Fehler in der Glubb-Hintermannschaft gingen dem Treffer voraus: Pinola verlor das direkte Duell gegen Farfan so das dieser einen klugen Pass in den Fünfmeterraum auf Kuranyi spielte, der den Ball unbedrängt, aufgrund eines Stellungsfehlers von Dennis Diekmeier, versenken konnte. Jedoch wäre das letztendlich nur halbwegs ärgerlich gewesen, hätten der stets bemühte Charisteas oder Eigler ihre Chancen genutzt. Leider fand der Ball in beiden Fällen nicht den Weg ins Tor, sondern klatschte jeweils an den Pfosten.
Zwar war die Niederlage unverdient, jedoch darf jetzt keineswegs der Fehler gemacht werden, mit der guten Leistung zufrieden zu sein. Selbst die beste Leistung hilft aufgrund des größer gewordenen Rückstands zu den Nichtabstiegsplätzen momentan nicht weiter. Die beiden kommenden Spiele gegen Frankfurt und Hannover müssen gewonnen werden, will man sich noch berechtigte Hoffnungen machen das angestrebte Saisonziel zu erreichen! Alles andere als 6 Punkte wäre hier schlechtweg inakzeptabel! |
Vergleicht man das Spiel unseres Ruhmreichen in Gelsenkirchen mit dem letzten Vorrundenspiel, so konnte zumindest erleichtert festgestellt werden, dass es der neue Trainer in relativ kurzer Zeit zumindest geschafft hatte wieder Leben in die Mannschaft zu bringen. Allerdings dürfte dies auch nicht besonders schwer gewesen sein, da die Mannschaft im letzten Drittel der Vorrunde für den Gegner eher meist ein wehrloses Opfer war. Dem Tabellenzweiten aus Gelsenkirchen wurde am Sonntag hingegen nichts geschenkt und man ließ die drei Punkte nach großem Kampf unglücklich im neuen Stadion nahe des ehemaligen Parkstadions.