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Geschichten, die nur der Fußball schreibt – SV Werder Bremen – 1. FC Nürnberg 4:2 (3:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 28. März 2010 um 19:33 Uhr |
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Es war alles angerichtet für eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Eine Mannschaft, die mit Kampfgeist und Moral ein verloren geglaubtes Spiel an den Rand des Kippens bringt. Ein Held, von dem unter der Woche noch unklar war, ob er spielen würde. Ein Spiel, das mit einem Tor in der Nachspielzeit das exakte Spiegelbild des Hinspiels wäre. Doch statt bei Raphael Schäfer – mit vorgeeilt um das 3:3 zu erzielen – landete die Flanke bei einem Bremer. Der anschließende Konter brachte das 2:4 und besiegelte die Niederlage. So blieben statt eines Punktes nur Zähneknirschen ob der verpassten Chancen und ein bisschen Stolz auf eine gute zweite Halbzeit.
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Symmetrie – 1. FC Nürnberg – TSG Hoffenheim 0:0 |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 21. März 2010 um 20:42 Uhr |
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Anhängern der Symmetrielehre wurde am Samstagnachmittag in Nürnberg einiges geboten. Jedes gelungene Stellungsspiel von Dominic Maroh erwiderte Josip Simunic mit einem eigenen; ebenso verhielt es sich mit den Stellungsfehlern von Andreas Wolf und Marvin Compper oder den taktisch inkompetenten Dribblings von Marcel Risse und Prince Tagoe. Vor allem aber blieben beide Mannschaften vieles schuldig. Ähnlich wie beim Gastspiel in Bochum trafen zwei Teams aufeinander, die vor allem eins wollten: Nicht verlieren. Das gelang. Auf der Strecke blieb der Unterhaltungswert.
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Wieder Berlin, wieder Finale – Hertha BSC – 1. FC Nürnberg 1:2 (1:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 14. März 2010 um 01:17 Uhr |
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Der 1. Juni 1991 war ein ganz normaler Samstag. Einen Tag später begann in Deutschland der fahrplanmäßige ICE-Verkehr, sechs Bundesligaspiele fanden um 15:30 Uhr statt. Am Vorabend hatte der VfL Bochum in Düsseldorf trotz eines 0:3-Rückstands noch 4:3 gewonnen. Der FCN, Tabellensechzehnter, trat an bei der Hertha aus Berlin – abgeschlagen Tabellenletzter. Dittwar, Wolf und zweimal Oechler sorgten für den Sieg. Seit diesem Tag hatte der FCN in der Bundesliga im Olympiastadion nie mehr gewonnen, wenn der Gegner Hertha BSC hieß. Doch genau dort war auch der größten Triumph der jüngeren Vereinsgeschichte errungen worden. Beim Lesen der Hauptstadtgazetten fühlte man sich in jenen Mai 2007 zurückversetzt: Vokabeln wie "Finale", "Endspiel", "Entscheidung" waren stete Begleiter. Doch im Gegensatz zu damals ging es nicht um einen Titel, sondern ums nackte Überleben. Zumindest die Anhänger der Hertha hatten den eigenen Akteuren dies auch eingebläut; sie stilisierten das Spiel hoch zum "Spiel ihres Lebens" sei. Ein Leben, dem in der 92. Minute durch Angelos Charisteas ein Tiefschlag versetzt wurde. Der Grieche, Experte für Treffer in Finals, erzielte ersten Siegtreffer in Berlin gegen Berlin seit 19 Jahren; damals stieg die Hertha ab.
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Hamburg, meine Perle – 1. FC Nürnberg – Bayer 04 Leverkusen 3:2 (2:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 07. März 2010 um 23:26 Uhr |
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Wenn zwei Hamburger in Nürnberg drei Tore schießen, so löst das in Reihen der FCN-Fans selten Jubel aus. Wenn ein Bayern-Spieler in Nürnberg auf der Trage das Spielfeld verlässt, ruft das in Reihen der Glubberer selten Schock und Entsetzen aus. Wenn der einzige europäische Erstligist, der in der Liga noch ungeschlagen ist, nach Nürnberg kommt, gibt es für die Club-Anhänger selten etwas zu jubeln. Der 3:2-Erfolg des FCN gegen Bayer Leverkusen war ein solch seltenes Spiel. Bayern-Leihgabe Breno wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen; nach einem brutalen Foul des ehemaligen FCN-Spielers Stefan Reinartz. Eric-Maxim Chuopo-Moting und Mikael Tavares - ausgeliehen vom HSV - trafen für den FCN gegen Leverkusen und beendeten deren 24 Spiele währende Serie ohne Niederlage.
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Eine Null mit zehn Nullen – VfL Bochum – 1. FC Nürnberg 0:0 |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 28. Februar 2010 um 23:49 Uhr |
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Immer mal wieder findet sich in Spielberichten die Floskel vom „Nullzunull der besseren Sorte“. Die Mannschaften hätten sich bemüht, viel fürs Auge geboten, nur das Tor wollte einfach nicht fallen. Die Partie des FCN am Samstagnachmittag in Bochum war kein solches Nullzunull. Vielmehr war es ein Nullzunull der schlechtesten Sorte. Keine der beiden Mannschaften bemühte sich um an ansehnliches Spiel, keine der Mannschaften wollte gewinnen, keine der Mannschaften hatte den Punkt verdient. Jener Punkt ist auch das positivste, dass der FCN aus Bochum mitnehmen kann, neben der Tatsache, dass man zum ersten Mal seit dem 9. Spieltag zu Null gespielt hat.
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