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Nach dem Spiel ist nicht vor dem Spiel – 1. FC Nürnberg – SV Werder Bremen 2:2 (2:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Montag, den 02. November 2009 um 12:47 Uhr |
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Eine weit verbreitete Floskel nach Unentschieden, bei denen der Außenseiter lange geführt hat, ist die Aussage, dass man das Ergebnis vor dem Spiel bereitwillig angenommen hätte, nun aber dennoch enttäuscht sei, so als ob der Punkt gegen den Favoriten nun weniger wert sei. Ein Gefühl, dass am Samstagnachmittag sicher auch alle im Max-Morlock-Stadion versammelten Anhänger des FCN überrannte, als Aaron Hunts Sonntagsschuss in der zweiten Minute der Nachspielzeit in die obere rechte Torecke des Nürnberger Tors einschlug. Nicht zu unrecht, wenn man neunzig Minuten lang in Führung gelegen war. Doch am Ende steht eben das 2:2 in den Geschichtsbüchern und eine verspielte Führung und nicht der 2:1-Sieg, der es bis zur 92. Minute war.
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Im Konjunktiv – TSG 1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Samstag, den 24. Oktober 2009 um 23:08 Uhr |
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Fußball, so heißt es, sei kein Spiel der Konjunktive. Hätte, würde und wäre gelten als unzulässige Vokabeln in der Spielbeschreibung; am Ende steht schließlich stets ein Ergebnis zu Buche. Eindeutig und unerschütterlich steht es da, keine noch so scharfe Analyse kann es verändern. Dennoch überkommt den Betrachter bisweilen der Drang danach den Konjunktiv auszupacken: „Wie wäre das Spiel gelaufen, wenn Bunjaku den berechtigten Elfmeter bekommen hätte?“, „Was wäre, wenn Hildebrand Pinolas Schuss durchrutschen lässt?“, „In welche Richtung hätte sich das Spiel entwickelt, wenn Eichner den Ball in die Wolken jagt?“ Fragen, die nach der 0:3-Niederlage in Sinsheim nicht unberechtigt, aber wahrscheinlich nicht zielführend, sind.
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Auf der richtigen Seite - 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 3:0 (2:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 18:18 Uhr |
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Ein wenig seltsam war es schon für den leidgeprüften Club-Fan fröhlich heimzugehen, obwohl man gerade eine Fortsetzung der schwachen Leistungen der letzten Wochen gesehen hatte. Obwohl sich nichts geändert hatte trotz aller versuchten Maßnahmen. Obwohl immer noch eine wild gewordene Abwehr mit einem völlig harmlosen Sturm auf dem Platz stand. Der Club-Fan aber konnte am Samstagnachmittag deshalb fröhlich sein, weil diese Leistung nicht vom FCN sondern vom Gegner aus Berlin erbracht wurde und weil der FCN die Schwächen der Gäste konsequent auszunutzen wusste.
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Auf Hühneraugenhöhe – Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg 4:0 (3:0) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 12:45 Uhr |
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Michael Oenning spricht gern von der Augenhöhe. In den letzten Wochen vor allem von der Augenhöhe, die man nicht mit dem Gegner erreicht, da dieser reicher, talentierter, schneller oder einfach nur besser ist. Der FCN, so das Bild, ist ein kleiner Junge, der den großen nicht in die Augen schauen kann. Am Samstag in Leverkusen erreichte der kleine Junge gerade einmal Hühneraugenhöhe mit einem Bayer-Team, das den FCN nach allen Regeln der Kunst auseinander nahm. Eine besorgniserregende Niederlage; nicht weil man gegen Bayer verloren hat, sondern wie man dies tat.
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Ratlos, Planlos, Ideenlos – 1. FC Nürnberg – VfL Bochum 0:1 (0:1) |
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Geschrieben von: Florian Zenger
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Sonntag, den 27. September 2009 um 02:32 Uhr |
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Die entlarvendste Szene des Freitagabends ereignete sich nach dem Abpfiff. Michael Oenning und Marek Mintal stehen in der Nähe des Mittelkreises und unterhalten sich. Beide mit gesenktem Blick, ratlos, entsetzt, niedergeschlagen nach einer 0:1-Niederlage gegen Bochum, die gefühlt wie ein 0:9 daher kommt. Als das Gespräch zu Ende geht, tätschelt der eine den anderen mitfühlend an der rechten Flanke, als wolle er sagen: „Wird schon wieder!“ Der Aufmunternde ist der Spieler, Mintal, der Aufgemunterte der Trainer, Oenning. Viel symbolischer hätte man das Desaster nicht zusammenfassen können: Keiner weiß, wie es besser geht und der Trainer braucht Zuspruch von den Spielern.
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