Gefühllos - FC Bayern München – 1. FC Nürnberg 2:1 (0:0)
Geschrieben von: Florian Zenger/ Marr D   
Sonntag, den 20. September 2009 um 18:04 Uhr

Das schlimmste, was man über ein Derby sagen kann, ist, dass es ein emotionsloses und unspektakuläres Spiel war. Ein Derby lebt von den Emotionen, die aus der jahrelangen Rivalität entstehen. Wenn es wie ein normales Bundesligaspiel daherkommt, hat es seine Funktion nicht erfüllt. Ein Urteil, das man über das Spiel im Samstag im Münchner Stadtteil Fröttmaning leider fällen muss. Es war ein Spiel wie hundert andere zuvor, die Überlegenheit der Gastgeber war zu groß als dass sich ein emotionales Spiel hätte entwickeln können.

 

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Offensichtlich! – VFB Stuttgart – 1. FC Nürnberg 0:0
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Montag, den 31. August 2009 um 20:10 Uhr

Es gelang dem Glubb auf nahezu alle offenen Fragen, die nach dem katastrophalen 0:2 vor Wochenfrist gegen Hannover 96 aufgeworfen wurden, eine Antwort zu geben.
Am wichtigsten erschien da die Frage nach der Bundesligatauglichkeit der Mannschaft. Dies konnte am Samstag zum größten Teil positiv beantwortet werden. Das ein Raphael Schäfer, trotz seiner eher mäßigen Saison beim Gastgeber, bundesligatauglich sein würde, daran hatte man eigentlich nie wirklich Zweifel. Und auch am Samstag konnte Schäfer ein weiteres Mal zeigen, dass er zu den Besseren seiner Zunft gehört. Zwar gelang es den Stuttgartern, die nach ihrem Champions League Auftritt unter der Woche, etwas ausgelaugt wirkten, kaum ihn wirklich zu fordern, aber sobald Schäfer gebraucht wurde, war er da. In der zweiten Halbzeit tauchte die  Stuttgarter Neuverpflichtung Pavel Progrebnyak zweimal vor Schäfer auf, beide Male konnte er die Situation souverän entschärfen.

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Ruhe bewahren?! – 1. FC Nürnberg – Hannoverscher Sportverein von 1896 0:2 (0:1)
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Montag, den 24. August 2009 um 08:22 Uhr

Zweites Heimspiel – Zweite Heimniederlage! Gerade für eine Mannschaft, deren Zielsetzung das nackte Überleben in Deutschlands Eliteklasse ist, sind Heimsiege besonders wichtig, da diese Mannschaften auswärts meistens kein Bein auf den Boden bekommen. Von einem Heimsieg war man am gestrigen Samstag allerdings mindestens genauso weit entfernt, wie die Erde vom der Sonne. Lediglich in den ersten zehn Minuten hatte man den Gegner aus Niedersachsens Hauptstadt im Griff, anschließend sollten diese für die restliche Dauer des Spiels dominieren ohne allerdings wirklich zu überzeugen.

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Angekommen! - SG Eintracht Frankfurt - 1. FCN 1:1 (1:0)
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Sonntag, den 16. August 2009 um 22:50 Uhr

Angekommen! - Mit dem überaus verdienten Punktgewinn in Frankfurt kann man das durchaus vom Glubb in der Eliteklasse des deutschen Fußballs behaupten. Noch in der Halbzeit saß der Autor auf einem Wellenbrecher im Gästeblock des Frankfurter Waldstadions und überlegte sich, mit welchen Worten er die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel erklären soll. Es war ja nicht so, dass der Glubb besonders schlecht gespielt hätte oder die Frankfurter drückend überlegen gewesen wären. Das Spiel des Glubbs war mehr oder weniger gut mit der Stimmung im Gästeblock zu vergleichen. Auf keinen Fall mit dem Prädikat „schlecht“ zu versehen, allerdings ohne Enthusiasmus und große Durchschlagkraft. In der zweiten Halbzeit sollte sich das Bild aber sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen gewaltig ändern.

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Im Westen nichts Neues – 1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 1:2 (0:1)
Geschrieben von: Florian Zenger   
Sonntag, den 09. August 2009 um 19:10 Uhr

„Allem Anfang wohnt ein Zauber inne“, „Wehret den Anfängen“, „Aller Anfang ist schwer“ - dem Anfang begegnet man in sprichwörtlicher Form in vielen Gestalten. Dem 1. FC Nürnberg hingegen begegnete man am Anfang der neuen Bundesligasaison nur in einer Gestalt, seiner alten. Sowohl personell als auch spielerisch hatte sich nichts verändert zur Vorsaison. Es war, als wären keine 69 Tage, sondern nur 69 Stunden zwischen Aufstiegsspiel und  Saisoneröffnung gelegen. Da der Gegner aber eben nicht Cottbus, sondern Schalke hieß, endete das Spiel nicht mit 2:0, sondern mit 1:2. Die alten Schwierigkeiten, die schon in der Vorsaison das Leben schwer machten, sorgten dafür, dass es zu jener vermeidbaren, aber nicht unverdienten Niederlage kam.

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