Vom Quatschen oder „Ein SMS-Gespräch" - FC Ingolstadt 04 – 1. FC Nürnberg 0:3 (0:1)
Geschrieben von: Florian Zenger   
Sonntag, den 16. November 2008 um 18:18 Uhr

(Bundesliga.de gibt die Aufstellung im Ticker bekannt)

13:36 Uhr So viel zum Thema Boakye wird aussortiert. :@

13:38 Uhr Spielt er??? Hahahahahaha, keine ahnung, ob ich mir den scheisS anschau. Spielt die prinzessin auch?

13:40 Uhr Aufstellung: Schäfer – Bieler, Pinola, Maroh, Reinhardt – Kluge, Perchtold, Judt – Frantz, Eigler, Boakye

13:43 Uhr Hahaha, der bieler. Bei den amas einer der schwächsten. 4-0 ingolstadt.

13:44 Uhr Heut würd ich net mal gegen ne fünf-tor-niederlage wetten. Das wird ein schlachtfest.

(Das Spiel beginnt. Isaac Boakye spielt einige leichtsinnige Fehlpässe)

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Vom Wandel oder „Wenn Barack Obama Glubberer wäre" - 1. FC Nürnberg – FSV Frankfurt 0:0
Geschrieben von: Florian Zenger   
Samstag, den 08. November 2008 um 16:59 Uhr

„Hallo Spieler des 1. FC Nürnberg!

Was vor 19 Monaten im Berliner Frühsommer begann, kann nicht in dieser Nürnberger Herbstnacht enden. Dieses Unentschieden ist nicht der Wandel nach dem wir streben. Es ist aber die Chance für uns diesen Wandel zu erreichen. Und dies kann nicht passieren, wenn die Dinge so belassen wie sie sind. Es kann aber nicht ohne Euch passieren, ohne ein neues Gefühl des Dienstes am Verein, ein Gefühl des sich Opferns für den Verein. Lasst uns also einen neuen Geist der Vereinsliebe und der Verantwortung, beschwören, in dem sich jeder vornimmt einzuspringen und sich nicht nur um sich, sondern auch um einander kümmert. Lasst uns verstehen, dass uns diese spielerische Krise eines gelehrt hat, dass wir kein blühendes Mittelfeld haben können, wenn die Abwehr leidet – in diesem Verein stehen oder fallen wir als eine Gemeinschaft; als eine Einheit.

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Vom Berichterstatter – FC St. Pauli – 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0)
Geschrieben von: Florian Zenger   
Mittwoch, den 05. November 2008 um 14:20 Uhr

Die Rolle des Berichterstatters über den 1. FC Nürnberg eröffnet Woche für Woche die wunderbare Gelegenheit, das Spiel nach dem Abpfiff noch einmal strukturiert zu reflektieren. In guten Zeiten wohl ein gar gänzlich freudiges Vergnügen, in Zeiten wie diesen allerdings ist es eher schmerzliche Pflicht. Es ist nicht so sehr das Schreiben über Niederlagen was schmerzt, vielmehr ist es die Gefahr wie eine fehlerhafte Schallplatte zu klingen, wochenlang essentiell das selbe schreiben zu müssen. Die ständige Suche nach Umschreibungen für „schwach", „unkonzentriert", ja, für „schlecht" ermüdet den Schreiber. Die Befürchtung, dass auch der Leser sich ob der ständigen Wiederholungen langweilt, erschwert zusätzlich das Schreiben. Was, das nicht schon über vorherige Spiele gesagt wurde, bleibt an einem Sonntag zu sagen, an dem der 1. FC Nürnberg in Hamburg beim FC St. Pauli mit 0:1 verliert?

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Vom Ergebnis – 1. FC Nürnberg – SC Rot-Weiß Oberhausen 2:1 (2:1)
Geschrieben von: Florian Zenger   
Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 23:56 Uhr

Ein Fußballergebnis ist immer ein wenig schizophren: Sowohl eindeutig, als auch uneindeutig. Eindeutig ist es, weil es genau sagt, wie viele Punkte jede Mannschaft erhält. Uneindeutig ist es, weil hinter einem Ergebnis unzählig verschiedene Spiele stecken können. Ein 2:1 kann ein packendes Spiel mit großer Unterhaltung sein oder ein großer Langweiler, zu Buche steht ein 2:1. Genau das steht nach dem Spiel gegen Rot-weiß Oberhausen am Mittwochabend auch für den 1. FC Nürnberg zu Buche, was aber dahinter steckt, ist eine ganz eigene Geschichte.

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Vom Verwalten – TuS Koblenz - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1)
Geschrieben von: Florian Zenger   
Montag, den 27. Oktober 2008 um 11:48 Uhr

Der Verwaltung an sich wohnt nicht zwingend der beste Ruf inne, bürokratisch langwierig sei sie, unnötig kompliziert und nicht besonders effektiv, so die gängigen Vorurteile. Wenn die Verwaltung dann einen Fehler macht, ist die Kritik groß und heftig. Die faulen Verwaltungsbeamten würden ja eh nichts tun und das machten sie dann auch noch falsch. Spricht man also davon, dass eine Fußballmannschaft ein Ergebnis verwaltet, so scheint stets ein wenig Verachtung mitzuschwingen. Umso größer die Häme der Neutralen, wenn die Verwaltung nicht funktioniert; dementsprechend hatte der FCN am Sonntag einiges zu erleiden, als die 80-minütige Verwaltung eines frühen 1:0-Vorsprungs am Ende doch schief ging.

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